Das perfekte IGP-Apportierholz: Auswahl, Training & Profi-Tipps

Das perfekte IGP-Apportierholz: Auswahl, Training & Profi-Tipps

Das Apportieren ist eine der Königsdisziplinen in der IGP-Unterordnung. Was auf dem Platz so spielerisch aussieht, ist das Ergebnis von präzisem Training und dem richtigen Equipment. Ein qualitativ hochwertiges Apportierholz ist dabei nicht nur ein Sportgerät, sondern das Werkzeug, das über Siegpunkte und die Freude des Hundes an der Arbeit entscheidet.

In diesem Ratgeber erfährst du, worauf es beim Kauf ankommt, wie du das Training optimal gestaltest und welche Marken im Hundesportladen Fuhge zu den Favoriten zählen.


Welche Apportierhölzer gibt es?

In der IGP sind die Gewichte und Maße der Hölzer streng nach Prüfungsordnung (PO) geregelt. Man unterscheidet primär nach dem Gewicht:

Neben dem Gewicht spielt die Beschaffenheit des Stegs eine große Rolle. Es gibt klassische Rundstege, aber auch ovale Formen oder Modelle mit Kunststoff-Elementen, die das „Knautschen“ (das Herumkauen auf dem Holz) minimieren sollen.

Unsere Top-Marken im Check

Wir setzen im Hundesportladen Fuhge auf Marken, die von Profis für Profis entwickelt wurden:

  • Sporthund: Bekannt für Innovationen wie die Havatar-Serie. Diese Hölzer bieten oft auswechselbare Stege und eine ergonomische Form, die dem Hund das mittige Aufnehmen erleichtert.

  • JHS: Die Klassiker im IGP-Sport. JHS-Hölzer bestechen durch ihre Robustheit und die exakte Gewichtsverteilung – ideal für das Training unter Wettkampfbedingungen.

  • Gappay: Eine Legende im Hundesport. Die Hölzer sind extrem langlebig und werden oft wegen ihrer griffigen Holzoberfläche geschätzt, die dem Hund ein ruhiges Halten ermöglicht. Hier


Tipps für das IGP-Apportiertraining

Ein sauberer Apport wird nicht über Nacht gelernt. Hier sind drei goldene Regeln für dein Training:

  1. Der Fokus auf die Mitte: Bestätige deinen Hund am Anfang schon dafür, dass er das Holz mittig fixiert oder kurz hält. Ein schiefes Aufnehmen führt später zu Punktabzug.

  2. Ruhiges Halten statt Knautschen: Nutze für den Aufbau oft leichtere Trainingshölzer oder Modelle mit schmalerem Steg, damit der Hund lernt, den Fang geschlossen zu halten.

  3. Die Trieblage kontrollieren: Das Holz sollte nie als reines Beuteobjekt zum Zerren missbraucht werden. Es ist ein Arbeitsgerät. Die Bestätigung erfolgt nach der korrekten Abgabe, z. B. durch ein Spielzeug oder Futter.

Experten-Tipp: Wenn dein Hund zum „Knautschen“ neigt, probiere ein Holz mit ovalem Steg. Dieser liegt satter im Fang und erschwert das Hin- und Herbewegen im Maul.


FAQ: Häufige Fragen unserer Kunden

Welches Holz brauche ich für den Anfang?Für den Aufbau empfehlen wir ein leichteres Trainingsholz (ca. 250–400 g), um die Nackenmuskulatur nicht zu überlasten und die Technik zu fokussieren. Erst wenn der Bewegungsablauf sitzt, wechselst du auf die IGP-Prüfungsgewichte.

Warum splittern manche Hölzer? Holz ist ein Naturprodukt. Bei starker Beanspruchung oder feuchter Lagerung kann es arbeiten. Achte auf hochwertige Hölzer aus Buche (wie bei Gappay oder JHS), da diese besonders splitterarm sind.

Wie lagere ich mein Apportierholz am besten?Lagere die Hölzer trocken, aber nicht direkt auf der Heizung, damit das Holz nicht spröde wird.

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